IM.PULSE Relaunch

www.impulse-info.de hat ein neues Gesicht bekommen! Wenig Optik, aber viele Inhalte! Einfach mal vorbeischauen…

Presse: Sightjogging OF bei German Road Races

German Road Races - die Plattform für Straßenläufer - stellt Sightjogging in Offenbach vor! Einfach hier entlang…

 

Einfach mal anrufen…

… kostet nix und man kann mal Dampf ablasen!

Kicken, bolzen, ballern…

Es geht weiter mit Ballspielen und Zirkeltraining!

Ihr wollt dabei sein, dann meldet euch hier an…

Presse: IM.PULSE-Sport in der ZDF Drehscheibe

Das Netzwerk Chance + schlägt Brücken zwischen Arbeitsuchenden ab 50 Jahren und Unternehmen in den Regionen “Stadt Offenbach”, dem “Kreis Groß-Gerau”, “Wetteraukreis”, “Stadt Wiesbaden”, “Hochtaunuskreis” und dem “Kreis Gießen”. Über die sportmedizinische Abteilung der Sport Uni Frankfurt und das Team der AGILer nehme auch ich an diesem sinnvollen Projekt teil.

In der ZDF Drehscheibe wird eine Teilnehmerin meiner Chance 50+ Sportkurse über einen Tag begleitet, der am Abend beim Sport endet.

Näheres in dem kurzen Filmbeitrag ZDF Drehscheibe – Sport für Hartz IV-Empfänger.

Der Spaziergang - Einstieg ins Herz-Kreislauftraining

Immer häufiger muss ich erkennen, dass das regelmäßige gehen mehr und mehr aus der Mode kommt. Daher habe ich vor einiger Zeit einen Text aufgesetzt, den ich diesen etwas “lauffaulen” Kunden gerne mitgebe…

Untrainierte, Einsteiger und/oder Übergewichtige können sehr von Spaziergängen profitieren. An den meisten Tagen in der Woche über jeweils 30 min Dauer durchgeführt, können Sie z.B. Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck vorbeugen. Aber auch für trainierte Sportler bietet er einen Mehrwert.

Als Einstieg in ein regelmäßiges Herz-Kreislauftraining bietet sich der „Spaziergang“ an. Das perfekte Mittel ein Training in den Alltag mit einbauen. Ob auf dem Weg zur Arbeit oder zum einkaufen. Neben einem Trainingseffekt für das Herz-Kreislaufsystem, wirkt der Spaziergang regenerativ für Körper und Psyche.

Empfehlenswert sind Spaziergänge an mindestens fünf Tagen in der Woche über jeweils mindestens 30 min Dauer. Für Einsteiger gilt aber schon: Jede Form von Bewegung ist besser, als sich nicht zu bewegen. Neben den positiven gesundheitlichen Effekten für das Herz-Kreislauf bzw. Atmungssystem kann Risikofaktoren wie z. B. Übergewicht, Diabetes Typ 2, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und koronarer Herzerkrankungen vorgebeugt werden. Die hohe Prozentzahl von Menschen mit chronischem Bewegungsmangel und der dramatischen Folgen, lassen solch eine Minimalanforderung schon wieder als effektives Trainingsmittel beschreiben.

Legen Sie sich beispielhaft einige Tage ins Bett und tun gar nichts – sehr schnell setzt der Körper setzt sämtliche Funktionen herab und baut Muskeln und Knochen ab. Dies zeigt, der Bewegungsapparat ist absolut auf Bewegung angewiesen. Zeitgeschichtlich gesehen bekam er früher nur Nahrung, wenn er sich bewegt hat. Deshalb sind diese beiden Faktoren – Ernährung und Bewegung – so essentiell miteinander verknüpft. Heute ist der Aufwand um an Nahrung zu kommen, nicht mehr mit dem körperlichen Mehraufwand verbunden, daher läuft das richtige Verhältnis von Bewegung und Nahrungsaufnahme langsam aber sicher aus dem Ruder.

Empfehlenswert für „Spaziergangeinsteiger“ ist die Verwendung eines Schrittzählers, um zunächst zu identifizieren wie viele Schritte Sie täglich unterwegs sind. Eine gängige Empfehlung sind 10.000 Schritte pro Tag. Diese Empfehlung gilt vor allem für diejenigen, die nicht trainieren und sich kaum bewegen. Dadurch kann ein gesundheitspräventiver Kalorienmehrverbrauch sichergestellt werden. Ein Schrittzähler ist eine ideale Motivationshilfe für mehr Bewegung. Die Praxis zeigt, dass Nutzer eines Schrittzählers die Schrittanzahl des Vortages zumindest erreichen, meist jedoch zu überbieten wollen. Mit steigender Fitness sollte das Tempo natürlichen den individuellen Möglichkeiten angepasst werden. Vom langsamen gehen, auf einen flotten Spaziergang bis hin zum strammen marschieren. Ebenfalls sollten die Umfänge erhöht werden. Anstatt 1x täglich, vielleicht auch einfach zweimal. Zusätzlich sollten Sie länger laufen. Bei der Wahl des Schrittzählers sollten Sie darauf achten, dass er durch reines Schütteln keine Schritte mitzählt, um eine gewisse Genauigkeit zu gewährleisten. Von IM.PULSE gibt es den speziell entworfenen Activity Check. Hier wird über eine Woche Ihre Aktivität untersucht und ins Verhältnis zu Ihrer Nahrungsaufnahme gesetzt. Im Anschluss wissen Sie an welcher der beiden Schrauben Sie wie drehen müssen.

AC

Der regelmäßige Spaziergang für Einsteiger eine sichere und risikoarme Einstiegsmöglichkeit in ein aktiveres und gesünderes Leben. Auch für sportlich Trainierte existiert ein Mehrwert. Wer täglich hart trainiert wird schnell an die Grenzen seines Körpers stoßen. Dieser wird dann mit einer Abwehrreaktion darauf reagieren. Meist kann man die ersten Anzeichen durch eine ausgeprägte Lustlosigkeit feststellen. Man ist schlapp und müde und freut sich nicht mehr auf sein Training. Auch Bestzeiten wird es nicht mehr geben. Die Leistungskurve ist trotz jeder Menge Training abfallend und sinkt. Genau dann ist es eigentlich schon zu spät für eine kurze Regeneration und man muss schon ziemlich lange pausieren bis der Körper wieder aus dem Loch des sogenannten Übertraining heraus kommt. Daher sollte man es gar nicht soweit kommen lassen. Nur durch regelmäßige Regeneration hat der Körper Zeit sich an die neuen Reize anzupassen und dabei mehr Leistung zu fördern.

Der Spaziergang kann viele Gesichter haben - Training und Regeneration.

Feedback Sightjogging: Durch den Regen mit den “Kreislern” :-)

Mit etwas Verspätung noch ein Feedback zu unserem Lauf im Februar - es war super. Meiner Frau und mir hat es trotz regnerischer Verhältnisse sehr großen Spass gemacht. Wir kennen als “Kreisler” Offenbach natürlich, allerdings konnten wir es nun mit anderen Augen neu kennenlernen. Du hast sehr sympathisch erzählt und warst nicht mal außer Atem. Das stimmt uns nachdenklich und wir werden wohl mal eine Trainingsberatung nutzen, so kann es nicht weiter gehen ;-)

Daumen hoch!

Suse & Thomas

Feedback: Training(sberatung)

Ich bin 3 mal pro Woche ins Studio und genauso häufig laufen gegangen. Es hat genervt und besser wurde ich auch nicht, nur gestresster. Da dachte ich, frag mal einen, der es vielleicht drauf hat! Gefragt habe ich Bastian in Form einer Trainingsberatung. Der kam gerade von einem anderen Termin, hatte Laufklamotten mit seinem Firmnennamen und noch mit einem Sponsor drauf, was ich zum Start schon mal überzeugend fand. Nachdem er einen halben Liter Apfelsaftschorle “abgepumpt” hatte und sich meine Situation angehört hatte, meinte er (mit einem dicken Grinsen) dass er das verstehen könnte - und dass ihn mein Trainingsprogramm auch nerven würde. Da dachte ich: O.K. wenigstens sagt er was er denkt. Seiner Meinung nach ging ich die Sache viel zu strukturiert und zu wenig abwechslungsreich an. In erster Linie sollte es Spaß machen, die menschlichen Fähigkeiten wie Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Koordination sollten ALLE trainiert werden. Nicht nur an Maschienen rumziehen und auf dem Laufband rumeiern (genau so hat er es gesagt!). Bis dahin hat das Gespräch umgefähr 10 Minuten gedauert. Er fragte, ob ich Sportkleidung dabei hätte. Ich hatte. Wir könnten den Rest der Trainingsberatung durch den Wald ziehen und er zeigt mir mal was er meint, sagte er. O.K. - wir waren 40 Minuten unterwegs. Ich musste laufen, springen, klettern, heben, werfen, sprinten, rückwärts laufen, Berg hoch und runter, Kniebeugen lernen… Ich war danach echt im Eimer, er hat immer noch gegrinst - aber überzeugt hat er mich schon!

Torben

Besonders schön, wenn die BfB nachts um 22.00 noch das Licht an hat…

Besonders schön, wenn die BfB nachts um 22.00 noch das Licht an hat…

Presse: VSPR Offenbach/ IM.PULSE in der Offenbach Post

Lesen Sie den Artikel hier bei der Offenbach Post oder einfach im IM.PULSE Blog.

Mit dem Schmerz umgehen

Offenbach, 26.02.2011 ‐ „Und jetzt alle laaang machen“, ruft Bastian Klinzing den Frauen und Männern auf den Matten zu. Die sechs Teilnehmer des Ortho-Trainings geben ihr Bestes, gehen per Ausfallschritt in die Kniebeuge und strecken die Arme in die Höhe. Die Wangen sind gerötet, der Gesichtsausdruck leicht verkrampft. Nur der „Vorturner“ grinst: Bastian Klinzing weiß, wo es bei den Senioren zwickt und zwackt. „Lernen, mit dem Schmerzen umzugehen“, lautet einer seiner Grundsätze. Von Jörn Polzin

Was sich da in den Räumen der Offenbacher Volkshochschule abspielt, hat freilich nichts mit Foltermethoden zu tun. Im Gegenteil. Beim Rehabilitationssport sollen die körperlichen Beschwerden verringert werden. Die Teilnehmer haben vor allem Probleme mit dem Rücken, der Wirbelsäule und dem Knie. „Sie können bei uns ihre Beschwerden mit Hilfe eines Kurssystems abtrainieren“, erklärt der Übungsleiter.

Fitnesstrainer Bastian Klinzing unterstützt eine Teilnehmerin bei der Dehnung.

Leonor Costa ist eine von ihnen. Nach zwei Bandscheibenvorfällen führt sie einen ständigen Kampf gegen die Schmerzen. Sie hat vieles ausprobiert, selbst Akkupunktur linderte die Beschwerden nicht. „Wichtig ist es, dass die Teilnehmer ein Bewusstsein für Bewegung entwickeln, motiviert sind und am Ball bleiben“, sagt Klinzing. Seit vergangenem November bietet der 2009 gegründete Verein für Sport in Prävention und Rehabilitation Kurse an. Grund für die längere Vorlaufzeit war eine Ärztetour, die Klinzing und seine Mitstreiter absolvierten. Klinkenputzen war angesagt. „Es war nicht leicht, die Mediziner von diesem Konzept zu überzeugen“, erinnert sich der Offenbacher. Einige seien skeptisch gewesen, andere hätten sich unter dem Begriff Rehasport wenig vorstellen können. „Viel naheliegender ist es ja auch, die Leute ins Fitnessstudio zu schicken.“

Dabei ist das Prinzip einfach und nebenbei auch schonend für den Geldbeutel. Die Ärzte erstellen ein Beschwerdebild des Patienten, das sie dem Verein samt Rezept zukommen lassen. Klinzing, der sich selbst als „Gesicht des Vereins“ bezeichnet, konzipiert ein entsprechendes Übungsprogramm. Die Besonderheit: Die Kosten für zunächst 50 Trainingseinheiten übernimmt die Krankenkasse. „In einzelnen Fällen kann die Anzahl auch verdoppelt werden“, sagt der 35-Jährige.

Davon ist Kathrin Schulz weit entfernt. Heute steht sie zum zweiten Mal auf der Matte - und muss erkennen, dass Balanceübungen bei Hüftbeschwerden nicht ohne sind. Für einen kurzen Moment verliert sie den Halt und rutscht mit der Matte am Boden entlang - wie eine Surferin auf der Wasseroberfläche. Schulz nimmt es mit Humor, freut sich schon auf den nächsten Termin.

Mit dem Programm, das im Sommer um die Disziplinen Cross Fit, Nordic Walking und Gelenkschonendes Laufen erweitert wird, will der Verein in eine Nische vordringen. Angebote schaffen für Menschen, die am Vereinsleben nicht teilnehmen können oder wollen. Weil es dort ein solches Angebot nicht gibt, oder weil den Betroffenen schlichtweg das Geld fehlt. „Viele fallen dem Gesundheitssystem zum Opfer“, betont Klinzing. Die Mitgliedsbeiträge im Verein für Sport in Prävention und Rehabilitation sind vergleichsweise niedrig. Die jährliche Gebühr beträgt 100 Euro. Darin enthalten ist die Teilnahme an allen Kursen mit Ausnahme der Reha-Einheiten. Das Ortho-Training findet montags (ab 18.45) und donnerstags (ab 9.30) in der Volkshochschule statt.

Mehr Infos unter www.vspr-offenbach.de oder 069 / 20 32 42 42