Der Spaziergang - Einstieg ins Herz-Kreislauftraining

Immer häufiger muss ich erkennen, dass das regelmäßige gehen mehr und mehr aus der Mode kommt. Daher habe ich vor einiger Zeit einen Text aufgesetzt, den ich diesen etwas “lauffaulen” Kunden gerne mitgebe…

Untrainierte, Einsteiger und/oder Übergewichtige können sehr von Spaziergängen profitieren. An den meisten Tagen in der Woche über jeweils 30 min Dauer durchgeführt, können Sie z.B. Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck vorbeugen. Aber auch für trainierte Sportler bietet er einen Mehrwert.

Als Einstieg in ein regelmäßiges Herz-Kreislauftraining bietet sich der „Spaziergang“ an. Das perfekte Mittel ein Training in den Alltag mit einbauen. Ob auf dem Weg zur Arbeit oder zum einkaufen. Neben einem Trainingseffekt für das Herz-Kreislaufsystem, wirkt der Spaziergang regenerativ für Körper und Psyche.

Empfehlenswert sind Spaziergänge an mindestens fünf Tagen in der Woche über jeweils mindestens 30 min Dauer. Für Einsteiger gilt aber schon: Jede Form von Bewegung ist besser, als sich nicht zu bewegen. Neben den positiven gesundheitlichen Effekten für das Herz-Kreislauf bzw. Atmungssystem kann Risikofaktoren wie z. B. Übergewicht, Diabetes Typ 2, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und koronarer Herzerkrankungen vorgebeugt werden. Diehohe Prozentzahl von Menschen mit chronischem Bewegungsmangel und der dramatischen Folgen, lassen solch eine Minimalanforderung schon wieder als effektives Trainingsmittel beschreiben.

Legen Sie sich beispielhaft einige Tage ins Bett und tun gar nichts – sehr schnell setzt der Körper setzt sämtliche Funktionen herab und baut Muskeln und Knochen ab. Dies zeigt, der Bewegungsapparat ist absolut auf Bewegung angewiesen. Zeitgeschichtlich gesehen bekam er früher nur Nahrung, wenn er sich bewegt hat. Deshalb sind diese beiden Faktoren – Ernährung und Bewegung – so essentiell miteinander verknüpft. Heute ist der Aufwand um an Nahrung zu kommen, nicht mehr mit dem körperlichen Mehraufwand verbunden, daher läuft das richtige Verhältnis von Bewegung und Nahrungsaufnahme langsam aber sicher aus dem Ruder.

Empfehlenswert für „Spaziergangeinsteiger“ ist die Verwendung eines Schrittzählers, um zunächst zu identifizieren wie viele Schritte Sie täglich unterwegs sind. Eine gängige Empfehlung sind 10.000 Schritte pro Tag. Diese Empfehlung gilt vor allem für diejenigen, die nicht trainieren und sich kaum bewegen. Dadurch kann ein gesundheitspräventiver Kalorienmehrverbrauch sichergestellt werden. Ein Schrittzähler ist eine ideale Motivationshilfefür mehr Bewegung. Die Praxis zeigt, dass Nutzer eines Schrittzählers die Schrittanzahl des Vortages zumindest erreichen, meist jedoch zu überbieten wollen. Mit steigender Fitness sollte das Tempo natürlichen den individuellen Möglichkeiten angepasst werden. Vom langsamen gehen, auf einen flotten Spaziergang bis hin zum strammen marschieren. Ebenfalls sollten die Umfänge erhöht werden. Anstatt 1x täglich, vielleicht auch einfach zweimal. Zusätzlich sollten Sie länger laufen. Bei der Wahl des Schrittzählers sollten Sie darauf achten, dass er durch reines Schütteln keine Schritte mitzählt, um eine gewisse Genauigkeit zu gewährleisten. Von IM.PULSE gibt es den speziell entworfenen Activity Check. Hier wird über eine Woche Ihre Aktivität untersucht und ins Verhältnis zu Ihrer Nahrungsaufnahme gesetzt. Im Anschluss wissen Sie an welcher der beiden Schrauben Sie wie drehen müssen.

AC

Der regelmäßige Spaziergang für Einsteiger eine sichere und risikoarme Einstiegsmöglichkeit in ein aktiveres und gesünderes Leben. Auch für sportlich Trainierte existiert ein Mehrwert. Wer täglich hart trainiert wird schnell an die Grenzen seines Körpers stoßen. Dieser wird dann mit einer Abwehrreaktion darauf reagieren. Meist kann man die ersten Anzeichen durch eine ausgeprägte Lustlosigkeit feststellen. Man ist schlapp und müde und freut sich nicht mehr auf sein Training. Auch Bestzeiten wird es nicht mehr geben. Die Leistungskurve ist trotz jeder Menge Training abfallend und sinkt. Genau dann ist es eigentlich schon zu spät für eine kurze Regeneration und man muss schon ziemlich lange pausieren bis der Körper wieder aus dem Loch des sogenannten Übertraining heraus kommt. Daher sollte man es gar nicht soweit kommen lassen. Nur durch regelmäßige Regeneration hat der Körper Zeit sich an die neuen Reize anzupassen und dabei mehr Leistung zu fördern.

Der Spaziergang kann viele Gesichter haben - Training und Regeneration.

Bonusprogramme und Präventionskurse von gesetzlichen Krankenkassen!

Die gesetzlichen Krankenkassen geben Ihren Kunden Bargeld und Geschenke im Rahmen von Bonusprogrammen und bezahlen Sportkurse. Auf die beiden Optionen greifen allerdings nur ca. 50% der Versicherten zurück. Der eigentliche Grund dürfte die Unwissenheit der Kunden sein. Die Praxis zeigt, viele wissen gar nicht, dass dies geht! Dabei ist es recht einfach.

Präventionskurse

Die Bonusprogramme der Krankenkassen sind vergleichbar mit anderen Kundenbindungsprogrammen und funktionieren nach folgendem Prinzip: Versicherte bekommen für Sport oder Vorsorgeuntersuchungen Punkte, die sie gegen Geld oder Geschenke eintauschen können. Das bedeutet, wenn Sie im Verein oder im Fitness-Studio Sport treiben, abnehmen und sich fleißig die Zähne putzen, können Sie Punkte sammeln und diese einlösen.

Im Detail unterscheiden die Angebote der einzelnen Krankenkassen sich in sofern, dass Sie verschiedene Sachprämien und Beträge pro erhaltener und nachgewiesener Vorsorgeleistung anbieten. Ein Bonusprogramm sollte daher kein Kriterium sein, nachdem man sich eine Krankenkasse aussucht, da die Angebote nicht weit auseinander liegen und es zusätzlich kaum einem Versicherten gelingt, durch Punktesammeln richtig viel Geld von seiner Kasse zurück zubekommen.

Etwas ganz anderes sind hingegen die teilweise hohen Zuschüsse zu Präventionskursen nach § 20 SGB V. Sie können jedes Jahr einen Gesundheitskurs besuchen, bei IM.PULSE sind dies 10 Einheiten für 99 € und Ihre Krankenkasse übernimmt den größten Teil oder auch alles der Kosten. Wer sich ohnehin für Gesundheitskurse interessiert, der sollte vorher also nicht vergessen, die Qualifikation des Anbieters zu überprüfen und den Anwesenheitsnachweiß im Anschluss bei der GKV abzugeben. Für Arbeitgeber, die Ihren Angestellten innerhalb des Betriebes Möglichkeiten für regelmäßige sportliche Bewegung schaffen wollen, sei die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) empfohlen.

Innerhalb eines Jahres können Sie also ohne große Anstrengung einen kostenfreien Präventionskurs Ihrer Wahl besuchen und abhängig von Ihrer Krankenkasse zwischen 30- 100 € über das Bonusprogramm zurück erhalten.

Daher, lassen Sie sich das nicht entgehen! Sofern Sie noch nicht aktiv sind – werden Sie es!

Speziell für Menschen mit Rückenschmerzen, mit Übergewicht oder mit anderen Krankheiten, die im Laufe des Lebens durch einseitige und unausgewogene Essgewohnheiten oder Mangel an Bewegung entstehen, nutzen Sie die Chance!

Werden Sie aktiv und beugen Sie vor! Der Gesetzgeber, Ihre Krankenkasse und qualifizierte Sportanbieter wie IM.PULSE unterstützen Sie bei Ihrem Weg in einen gesünderes und leistungsfähigeres Leben.

Betriebliche Gesundheitsförderung

Zur betrieblichen Gesundheitsförderung gehören Maßnahmen, die hinsichtlich Qualität, Zweckbindung und Zielgerichtetheit bestimmten Anforderungen entsprechen. Nach § 3 Nr. 34 EStG können rückwirkend ab 1.1.2008 Maßnahmen des Arbeitgebers zur betrieblichen Gesundheitsförderung mit bis zu 500 Euro pro Beschäftigtem im Jahr steuerfrei bleiben. Unter die Steuerbefreiung fallen insbesondere Leistungen, die im Präventionsleitfaden der Spitzenverbände der Krankenkassen genannt sind und sich am sogenannten Präventionsparagraphen § 20 des SGB V orientieren.

Leistungen können folgende sein:

  • Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität
  • Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme
  • Vermeidung und Reduktion von Übergewicht
  • Förderung individueller Kompetenzen der Belastungsverarbeitung zur Vermeidung stressbedingter Gesundheitsrisiken
  • Vermeidung von Mangel- und Fehlernährung
  • Förderung des Nichtrauchens
  • Gesundheitsgerechter Umgang mit Alkohol/ Reduzierung des Alkoholkonsums.

Der Staat möchte den Unternehmen die betriebliche Gesundheitsförderung schmackhafter machen, um das kränkelnde Gesundheitssystem zu entlasten. Die Steuererleichterung wird wahrscheinlich auch viele Betriebe motivieren können mehr für ihre Mitarbeiter zu tun.

Eine Frage, die sich jedem Arbeitgeber stellt, lautet: Welcher Nutzen resultiert aus den Investitionen?

In der Diskussion um den ökonomischen Nutzen von betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention wird oft die Kenngröße des Return on Investment (ROI) benutzt. Es gibt unzählige Rechenbeispiele, die für eine betriebliche Gesundheitsförderung sprechen. Die Kosten arbeitsbedingter Erkrankungen werden derzeit mit 30 Milliarden € veranschlagt, die Kosten krankheitsbedingter Produktionsausfälle lagen laut Berechnung des Ifo-Instituts im Jahr 2000 bei 4,2 % des BIP, d.h. ca. 85 Mrd. Euro.

Ganz klar, ein enormer Kostenfaktor, der nicht sein müsste!
Denn 70% aller Krankheiten sind auf Bewegungsmangel, falsche Ernährung und mangelnden Stressabbau zurückzuführen und könnten durch betriebliche Gesundheitsförderung reduziert werden.

IM.PULSE empfiehlt: Investieren Sie in die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter, es zahlt sich aus! Ein Unternehmen kann nur so gut sein wie seine Mitarbeiter! Nicht zu vergessen, dass durch ein effizientes betriebliches Gesundheitsmanagement nicht nur Arbeitsausfallzeiten vorgebeugt wird, sondern die Produktivität auch gesteigert werden kann.

Durch ein regelmäßigen Bewegungstraining, richtige Ernährung und regelmäßiger Informationen zum Thema Gesundheit, werden Ihre Mitarbeiter leistungsbereiter, motivierter, besser gelaunt und produktiver sein.

Die momentane Situation und die Herausforderungen der Zukunft verlangen nach entsprechenden Konzepten, die die Kostenseite der Unternehmen entlasten und zeitgleich einen hohen Nutzen mit sich bringen. Aktivitäten zur Prävention von arbeitsbedingten Erkrankungen, stellen ein wichtigen Baustein da.

Laufen

Mit IM.PULSE – Gesundheitsmanagement & Sportlerbetreuung haben Sie einen qualifizierten Partner für das Handlungsfeld Bewegung.

  • Aktives und zielorientiertes Gesundheitsmanagement für alle Mitarbeiter
  • sportmedizinische, professionelle und individuelle Betreuung
  • regelmäßige Gesundheits- Checks und Dokumentation des Trainingsfortschritts
  • ganzheitliches Training mit den Schwerpunkten Kraftaufbau- und Herz-Kreislauf-Training

Schon mit nur 3 Mitarbeitern lässt sich ein regelmäßiges betriebliches Gesundheitsförderungskonzept umsetzen. Sollten Sie 100 Mitarbeiter haben, geht es übrigens genauso gut. Lesen Sie hier weiter oder nehmen Sie einfach Kontakt mit IM.PULSE auf.